Die Tracht

Pieremachochel trägt bei den Auftritten die traditionelle Tracht aus dem Dorf Westkapelle in Zeeland. Die Gründer der Gruppe haben diese Tracht vor allem gewählt weil sie sie besonders schön fanden.

Die Frauentracht wird von ungefähr 40 Nadeln zusammen gehalten, ohne jedem Knopf und Reisverschluss. Auch die Hauben werden mit Nadeln befestigt. Eine Frau benödigt mehr als eine Stunde um sich anzukleiden. Die Männer helfen den Frauen bei dem Feststecken der Röcke, was nach der Meinung mancher das Geheimnis der grossen Anzahl Männer bei Pieremachochel ist.

Die Frauentrachten sehen auf den ersten Blick gleich aus. Es gibt jedoch kleine Unterschiede bei den Motiven der Schürze, der Unterhaube und dem Rock. Unter dem schwarzen Mieder tragen die Frauen verschiedenfarbige 'beuken' (eine Art Bluse, die nur am Ausschnitt sichtbar ist.) Als Schmuck tragen sie Ketten aus Blutkorallen, spiralförmig gewundene Golddrähte und verzierte Goldnadeln in ihren Häubchen.

Die Männer haben eine schwarze Tracht aus Wolle. Sie umfasst eine schwarze Hose, ein blau-weiss gestreiftes Hemd und eine schwarze Weste. Darüber kann eine schwarze Jacke gedragen werden, die aber während dem Tanzen viel zu warm ist. Trotz der bescheidenen Ausstrahlung der Männertracht ist sie kostbarer als die Frauentracht: die grossen silbernen Hosenknöpfe und die goldenen Kragenknöpfe konnten sich nur die reicheren Leute in Zeeland leisten.

Pieremachochel hat grosse Achtung vor der Tracht von Westkapelle und will sie darum ganz authentisch bei den Auftritten tragen. Die Gruppe nimmt sich daher immer eineinhalb Stunden Zeit um sich anzukleiden.

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